31.08.2007

Die Zeit neigt sich dem.. ach quatsch.. nicht dem Ende zu!!!

Ich sehe mit schrecken, dass schon Tag Nr.50 meines Chile-Aufenthalt um ist. Daher werde ich an dieser Stelle eine kleine Zusammenfassung und ein paar der neusten aller neuen Neuigkeiten liefern. Erst mal zu meinem Befinden: Ich muss zugeben und euch somit die Nase lang machen, dass es mir hier dreckig gut geht. Wir haben momentan, im Winter, wahrscheinlich besseres Wetter haben, als ihr „armen“ Daheimgebliebenen in Deutschland und Umgebung. Auch ist das Essen hier total toll ich ernähre mich momentan von Mote con huesillo (besteht aus einer Art eingekochtem Pfirsich und gekochtem Getreide klingt was komisch ist aber super lecker !) auch zu meiner alltäglichen Ernährung gehören Manjar (Besteht aus Milch und Zucker und ist der beste Brotaufstrich den es gibt) und was ich sonst noch liebe sind Enpanadas (tolle Fleischgefüllte Teigtaschen), na ja es gibt noch einiges mehr aber ich belasse es mal dabei. Jetzt könnt ihr euch vorstellen wie gut ich es habe. So nun ein bisschen Schulisches, das ist immer gut und interessant zu wissen. Gestern (mittlerweile auch schon nicht mehr) hat meine Klasse einen sehr armen Kindergarten besucht, wobei Kindergarten nicht stimmt es war eher eine Krabbelgruppe (Kinder von 10 Monaten bis 4 Jahren) vorher wurde an der Schule Geld
gesammelt und fast jeder hat was zum Spielen oder Basteln mitgebracht, dann waren wir eine Stunde bei den Kindern und ich muss sagen das die hier viel lieber sind als in Deutschland. Dazu gibt es natürlich auch Bilder, wie hier zu sehen.


Ich muss zugeben ich habe diesen Eintrag einige Tage vergessen und im Moment sitze ich in meinem Zimmer und draußen regnet und stürmt es (Sauwetter), also schreibe ich mal weiter.
Ja wie einigen Personen schon bekannt, werde ich vom 12.9 bis zum 21.9 zusammen mit meiner lieben, tollen und verrückten Klasse eine Reise in den norden nehmen aber da ich nichts im Voraus verraten will und weil ich im allgemeinen furchtbar schreibfaul bin, lasse ich Näheres hierzu erstmal weg. Nur soviel ich freue mich total und bin glücklich mehr von Chile zu sehen. So auf mehr wartet ihr gefälligst brav bis ich nach der reise meine Schreibfaulheit überwunden habe oder vier Monate länger dann erzähle ich es euch auch gerne persönlich.
Was hätten wir noch?? ach ja mir ist ein etwas nerviger unterschied zu Deutschland aufgefallen, dieser währe, dass hier in Chile auch Männer (nicht nur die Damen der Schöpfung) dauerhaft ihr Auto verlieren und das wahrlich parken nennen. Sprich wen zwei Parklücken frei sind werden zwei Parklücken genutzt egal wie viele Leute noch einen Parkplatz suchen. Sowieso würde bei Chilenischer Fahrweise in Deutschland NICHTS mehr funktionieren wenn dann noch Chilenischer Stadtverkehr hinzu käme wäre eine rückwärts kriechende Schnecke schneller. (Ich habe die zeit genommen und wir haben in der Innenstadt von Chillan für einen Kilometer sage und schreibe 30Minuten gebraucht.)

Das war es von mir, für Heute, an euch, aus Chillan, in Chile. Ich wünsche den Herren und Damen einen geruhsamen Tag auf das man sich nicht überanstrenge.

Liebe Grüße, euer (und für den einsamen Leser) dein

Tintin


P.S. Grüße an Angie und ich komme NICHT so schnell wieder wie du willst !! Aber dennoch Möööp
PP.S. Liebe Grüße an Lisa (Wen ich meine, der weiß es) mein vollstes Beileid und ihr schafft das!! :(

26.08.2007

Herr Osvaldo

Hier das versprochene Bild und mir ist auch eingefallen an wen er mich so erinnert an Heinz Erhardt. Die letzten Stunden hat er mich in die entführt mich jede Stunde in die tiefen seines Schranks und zeigt mir all seine gesammelten Andenken und alten Schätze (Bücher von 1757, eine Deutschlandkarte von 1944 die im Führerbunker gefunden wurde und wo Pfeile für die Bomberangriffe der Britten eingezeichnet sind und und und). Ach ich weiß nun warum er so gut singen kann er hat im Chor gesungen und tut es immer noch.

17.08.2007

Hopp Zack Diedelum diese Überschrift ist dumm.

So nun neigt sich die dritte Woche in der Schule dem Ende zu und habe mich langsam an den etwas anderen Tagesablauf gewöhnt eher gesagt ist dies hier nun das normale, wenn auch wunderschöne und aufregende, Leben. Die Schule ist super toll und ich habe viel Spaß mit allen Leuten angefangen von der Klasse 9 über die 10te und meine, bis hin zur 12 und zu den Lehrern. Mann kennt eben jeden wenn die Schule so winzig ist.
Vor allen „Herr Osvaldo“ hat es mir angetan, er ist mein toller Geschichtslehrer, der etwas an einen ehemaligen deutschen Komiker erinnert, dessen Name mir grade nicht einfällt (Fotos von ihm folgen) er ist ein super lieber, lustiger, etwas seltsamer, na ja fast Geselle (er ist nun mal Lehrer). Heute hat er zum Beispiel „Oh, Freude schöner Götterfunke“ gesungen als ich in den Raum kam und das gar nicht mal so schlecht. Wir (die Klasse, Er und ich) haben jedenfalls immer sehr viel Spaß bei ihm im Unterricht.
Morgen soll in die 9te Klasse ein neuer Schüler aus Kanada kommen bin mal gespannt wie dieser so sein wird.
Auch habt ihr sicher alle, ihr Deutschen und wer sonst noch so mitliest, von dem Erdbeben in Peru und Nord Chile gehört, welches Lima mit 8,0 auf der Richterskala getroffen hat. Ich konnte es da seit der gleichen Stunde das Internet nicht mehr funktioniert nur über BBC mitverfolgen und die Berichterstattung dieses Senders ist wirklich nicht gut. Somit kann ich euch nur wenig hierzu erzählen. Erst einmal geht es uns allen gut, da immerhin noch 2000km zwischen hier und dort sind, dennoch ist es schon eine erschreckende Nähe zumal es auch das eigene Land betrifft. Auch, wenn Lima am schwersten getroffen wurde ist hier erst einmal nur Chile wichtig, dies liegt wahrscheinlich an der momentan sehr gespannten Lage zwischen den beiden Ländern, da Peru die Seerechte (bezüglich der Nutzung der Küstengewässer) hier unten ändern will, aber Chile dagegenhält à Stress.
Somit hätten wir auch den politischen Pflichtteil erledigt ;) und wir können uns wieder schöneren Themen wie zum Beispiel der Reise in den Norden widmen. Das ist nämlich nun geregelt, und am 12.9.07 geht es für neun Tage ganz Weit hoch ca. 2000 Kilometer in Richtung Peru (kennen wir die Zahl und Richtung nicht irgendwoher). Ich werde dann nach der Reise ganz viel dazu schreiben können, und bis zur Reise werde ich mir denke ich auch auf Spanisch ein bissel unterhalten können, wenn ich weiter soviel, wie momentan, lerne.

Nun ist aber die Tinte im Microsoft Word leer und ich muss aufhören zu schreiben, zumal mir auch nichts Wichtiges mehr einfällt, bis auf die obligatorischen schönen Grüße an alle Zurückgebliebenen die ich fast alle vermisse aber dennoch nicht mit Chile tauschen will. Aber man sieht sich ja schon in 5 Monaten wieder.

Euer Tintin


P.S. Mööööööp an mein Mü..(Rest ist zensiert): Ist die Rechtschreibung diesmal besser????

12.08.2007

Kritik an mir

Ich weiß, dass der letzte und vorletzte Post, hauptsächlich der vorletzte, an einigen Stellen etwas zu kritisch geschrieben ist, (danke an die, die mich darauf hingewiesen haben) aber das ist ganz und gar nicht böse gemeint, eher etwas ironisch-liebevoll. Ich hatte immer meinen Spaß wie schon betohnt und seid mal bitte ehrlich, kann man solchen Leuten eine ernsthafte negative Kritik geben ??


11.08.2007

Schon So Lange ??

So ich sehe grade auf meinem Kalender, dass ich nun schon einen ganzen Monat hier in Chile bin, und es kam mit vor wie eine Woche. Also nun mal ein paar Erlebnisse um euch auf den allerneusten Stand der Dinge zu bringen.
Erster Punkt ist das ich in meiner Klasse nun einen weiteren Deutschen habe, Jan, ist ein ganz netter Mensch. Er kann auch ein bisschen spanisch aber ich lerne ja auch fleißig so das das kaum ins gewicht fällt. Wobei ich schon sagen muss, dass die Verlockung Deutsch zu sprechen schon groß ist sie verliert sich aber denke ich wieder wenn ich das Spanische besser verstehe als et Schwäbische (grausamer Dialekt), was denke ich nicht mehr lange dauern kann. Jan war glaube ich etwas mit der Situation an der neuen Schule überfordert, Schüler „küssen“ die Lehrer zur Begrüßung und der wie schon beschrieben gewöhnungsbedürftige Unterricht. Aber nun nach einer Woche hat er sich gut eingelebt und wir haben beide unseren Spaß.
Sonst bin ich nun mit in der Leichtathletik AG der Schule, genau wie jeder Austauschschüler vor mir und hoffentlich auch nach mir.
Sonst habe ich momentan nicht viel zu erzählen. Nur eins noch das meine Gastmutter letzte Woche Geburtstag hatte und heute groß ihren Geburtstag feiert ich freue mich schon auf die vielen lieben Chilenen die kommen. Auch hat Sich Ligretto in der Familie zu dem Spiel entwickelt mindestens 2 mal die Woche wird gespielt das die karten fliegen. Bisherige Opfer sind: Linda1 und Linda2, Thomas, Freunde, ich und ein wehrloser Becher der beim Spiel sein Leben verlor, an dieser Stelle bitte eine Schweigeminute für selbigen.
So Minute ist um und Becher vergessen ich höre nun auf zu schreiben und sage auf Widerschreiben ihr guckt aber noch die Bilder an!!
Euer Tintin












Hier hätten wir zweimal meinen Vater, Pau und Natascha auf dem Trampolin. und Meine Mutter mit Natascha. Dann Kommen nochmal 2 1/2 Hunde, vorne Enkel dahinter Almendra und der halbe ist Paul. Und auf dem letzten Bild sehen sie Jan im Matheunterricht.

05.08.2007

Auf Die Schule. Fertig? Los!

So Heute ist zwar Sonntag aber ich schreibe dennoch etwas über die Tage Montag bis Freitag. Nun ja am Montag war mein erster richtiger Schultag hier in Chile und ich kann nur sagen: „Hehe“.
Ich muss schon sagen, dass hier Schule etwas seltsam ist, ich würde sie folgendermaßen umschreiben: Sehr freiwilliges Mitarbeiten der Schüler in Übereinstimmung mit dem Lehrer. Hebe ich das jetzt richtig ausgedrückt Kiki? Ich denke schon. Dennoch war mein erster Eindruck an dieser Anstalt sehr gut (wie ein etwas korpulenter Mathelehrer sagen würde). Die Leute sind alle supernett und hilfsbereit, der Unterricht ist meistens dann doch als Unterricht zu erkennen, ich habe meinen Spaß und fühle mich gut aufgehoben. Der letzte Punkt ist ja auch viel wichtiger als ein perfekter Unterricht. Da ich das meiste sowieso noch nicht verstehen kann bin ich eigentlich ganz froh das schon mal in Alemania durchgekaute Zeug wiederzukäuen.
Was ich sehr lustig finde ist das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern man grüßt sie als wären sie die besten Freunde (manchmal mit dem schon erwähnten Begrüßungsküssen) und im Unterricht werden sie nur „Herr“ bzw. „Frau“ gerufen. Dem Geschichtslehrer muss ich immer bei deutschen Namen helfen bei ihm klingt z.B. „Hess“ wie „Höß“. Und meiner Mathe Lehrerin soll ich Deutsch beibringen was bei 8 stunden Wöchentlich kein Problem sein sollte. Mich wundert’s auch, dass die klasse trotz 8 Wochenstunden Mathe nun in der 11.2 erst quadratische Gleichungen durchnimmt dieses Thema liegt in Deutschland ca. 1 Jahr zurück (Anfang der 10). Vielleicht begründet sich diese außerordentliche Geschwindigkeit dadurch, dass die ersten 5 – 15 Minuten einer Stunde minus 15 Minuten, sprich einer Unterrichtsstunde mit Reden und rum Rennen verbracht werden, die nächsten 10 gehen mit durch die Begrüßung drauf, dann werden 20 Minuten Unterricht gemacht wären dem sich gut 1/3tel der Klasse lautstark unterhält, der Rest der Stunde wird wieder nur geredet, und das in nahezu jedem Fach.
Für einen verwöhnten deutschen Schüler wie mich ist es auch sehr gewöhnungsbedürftig, dass die schule jeden Tag bis 16:25 Uhr geht mit AGs sogar bis 18:30 aber ich denke aber (auch wenn laut des Schulleiters in der Feuerzangenbowle Schüler nicht denken sollen) nach dieser ersten Woche werde ich mich auch daran gewöhnt haben.

Das Hier ist alles troz det Deutschen Kritiker-Tons alles dennoch nett gemeint.

So nun habe ich keine Lust mehr weiter zuschreiben und morgen ist ja auch wieder Schule. Daher mache ich nun Schluss und sage euch Daheimgebliebenen noch eine schöne Nacht.

P.S. Ach ja das hier unten ist meine Schule

04.08.2007

Bilder für die Kinder

So hier ist mal ein bißchen was zum neidisch werden das hier oben ist der Blick aus meinen Zimmerfenstern in Pucon (diese 3 hier oben). Das ist sooooooo schön das mir fast die Augen aus der Birne gefallen gefallen sind (habe sie noch halten können)











Und dies hier, das große weiße Gebilde im rechten Bild, ist eine 22m hohe Marienstatue auf einem "Hügel"( dem Cerro San Cristóbal). Bei schönem Wetter war das ein toller Tagesausflug mitten in Santiago nur das die Stadt überall einen Kilometer weit weg war und, dass man im gegensatz zum Rest der Innenstadt Luft und nicht reinen Feinstaub atmen konnte.