19.11.2007

Quillon

Dieses Wochenende war ich mal wieder up Jück, diesmal auf dem kleinen Weingut der Mutter meiner Englischlehrerin. Hier konnte ich mal so richtiges chilenisches Landleben erleben und mal etwas zur Ruhe kommen. Der Hof liegt ca. 50km von Chillan in Richtung Meer im Küstengebirge bei einer Ortschaft mit dem Namen Quillon. Hier gibt es unberührte Natur, viele Pflanzen, alle Früchte die das Herz begehrt und vor allem Insekten und Spinnentiere. Von riesigen beißenden Käfern (Name auf Deutsch: Mutter der Schlange(siehe Bild)) über riesige Spinnen (Araña Peluda, zu Deutsch, Haarige Spinne(siehe mehr Bild)) und einen Comisaurio (zu Deutsch: dicker, uralter Hund). ). Dann habe ich noch eine gigantische Aloe Vera Art und zwei riesige Chilenische Palmen gesehen welche mir auch als bebilderungswert erscheinen.

Gegessen habe ich auch eine Menge toller Dinge, vor allem Kirschen vom Baum, Tuna (Kaktusfrüchte), Aji, das ist eine supertolle Chilipaste mit Knoblauch die hier zu so gut wie allem gegessen wird und so scharf ist das erst Kinder ab 14 Jahren sie essen dürfen, weil es nicht gesund für den Magen ist. Auch hat Mamita (die Besitzerin des Hofes) einen Wein gebraut der um die 15% Alkohol hat und dennoch unverschämt süß ist (keine Sorgen meine lieben Eltern ich habe nur ein Gläschen probiert.)

So nun habe ich mal wieder keine Lust mehr Weiterzuschreiben, daher über lasse ich den Rest eurer Fantasie

Euer Tintin


Nationalpark „Nahuelbuta“


Letztes Wochenende war ich mit Thorsten und mir etwas weiter im Süden um etwas mehr vom Land zu sehen und etwas aus Chillan raus zu kommen. Wir haben also eine Nacht im El Ricon verbracht, welches ein kleines, sehr schönes „Hotel“ von zwei vor 18 Jahren ausgewanderten deutschen Tschernobylflüchtlingen ist. Hier hatten wir ein sehr aufmunterndes Gespräch mit diesen und einem tollen Abend, bei dem wir beide einfach viel zu viel Deutsch geredet haben.
Am nächsten Morgen nach einem super Frühstück brachen wir auf in den Nationalpark, er ist bekannt für seinen Araukarien und Südbuchenwald eines der letzten Urwaldgebiete der Gegend. Aber das ganze sieht dann so aus. Entschuldigung, dass die Bilder nicht so super sind, aber es war so hell das man nahezu nicht fotografieren konnte. Ich werde versuchen später noch einmal die Chance zu bekommen mehr zu machen.
Es muss noch gesagt werden das alle Pflänzchen etwas größer sind als sie auf Fotos Erscheinen.

05.11.2007

So: Arica


Lässt sich eigentlich in Kurzform abhandeln da mich die Stadt nicht sehr beeindruckt hat, sie hat viel Ähnlichkeit mit Iquique hat. Es ist eben eine Häuserwüste am Meer, mit einem tollen Markt, das war es aber auch schon.
Aber was richtig toll war hier oben im Norden (2085km Straße bis Santiago), war der Ausflug mit dem Bus von Normalnull auf 4400m ü. NN zu einem wundervollen See an der bolivianischen Grenze, eingerahmt von zwei 6000m Hügeln. Aber dazu sind Fotos schöner.
Mann und Frau sehen hier bolivianische Tanklaster die Öl von Chiles Häfen nach Bolivien kutschieren und alle Nase lang am Berg kleben bleiben (hat unser Bus auch gemacht), dann hätten wir noch Fotos von Nagetieren die wir gesehen haben und vom See. Hier!!!!