JEHE
Ich habe richtig gute Laune, da ich morgen früh um 10 Uhr Ortszeit aufbrechen werde in Richtung SÜDEN aufbrechen. Ich werde per Anhalter und Bus bis nach Chiloe reisen um auch die andere Hälfte Chiles kennen zu lernen.
Daher sage ich hier nun für zwei Wochen Tschüss, Chao und auf Wiedersehen.
Ich freue mich auf eine tolle Reise, und auch darauf euch nun alsbald, ca.50 Tage , alle wiederzusehen.
Also eine schöne Woche mit Arbeit, Liebe und Freude.
Euer/Ihr Tintin
P.S. Ich wünsche euch besseres Wetter.
02.12.2007
19.11.2007
Quillon
Dieses Wochenende war ich mal wieder up Jück, diesmal auf dem kleinen Weingut der Mutter meiner Englischlehrerin. Hier konnte ich mal so richtiges chilenisches Landleben erleben und mal etwas zur Ruhe kommen. Der Hof liegt ca. 50km von Chillan in Richtung Meer im Küstengebirge bei einer Ortschaft mit dem Namen Quillon. Hier gibt es unberührte Natur, viele Pflanzen, alle Früchte die das Herz begehrt und vor allem Insekten und Spinnentiere. Von riesigen beißenden Käfern (Name auf Deutsch: Mutter der Schlange(siehe Bild)) über riesige Spinnen (Araña Peluda, zu Deutsch, Haarige Spinne(siehe mehr Bild)) und einen Comisaurio (zu Deutsch: dicker, uralter Hund). ). Dann habe ich noch eine gigantische Aloe Vera Art und zwei riesige Chilenische Palmen gesehen welche mir auch als bebilderungswert erscheinen.
Gegessen habe ich auch eine Menge toller Dinge, vor allem Kirschen vom Baum, Tuna (Kaktusfrüchte), Aji, das ist eine supertolle Chilipaste mit Knoblauch die hier zu so gut wie allem gegessen wird und so scharf ist das erst Kinder ab 14 Jahren sie essen dürfen, weil es nicht gesund für den Magen ist. Auch hat Mamita (die Besitzerin des Hofes) einen Wein gebraut der um die 15% Alkohol hat und dennoch unverschämt süß ist (keine Sorgen meine lieben Eltern ich habe nur ein Gläschen probiert.)
So nun habe ich mal wieder keine Lust mehr Weiterzuschreiben, daher über lasse ich den Rest eurer Fantasie
Euer Tintin
So nun habe ich mal wieder keine Lust mehr Weiterzuschreiben, daher über lasse ich den Rest eurer Fantasie
Euer Tintin
Nationalpark „Nahuelbuta“
Letztes Wochenende war ich mit Thorsten und mir etwas weiter im Süden um etwas mehr vom Land zu sehen und etwas aus Chillan raus zu kommen. Wir haben also eine Nacht im El Ricon verbracht, welches ein kleines, sehr schönes „Hotel“ von zwei vor 18 Jahren ausgewanderten deutschen Tschernobylflüchtlingen ist. Hier hatten wir ein sehr aufmunterndes Gespräch mit diesen und einem tollen Abend, bei dem wir beide einfach viel zu viel Deutsch geredet haben.
Am nächsten Morgen nach einem super Frühstück brachen wir auf in den Nationalpark, er ist bekannt für seinen Araukarien und Südbuchenwald eines der letzten Urwaldgebiete der Gegend. Aber das ganze sieht dann so aus. Entschuldigung, dass die Bilder nicht so super sind, aber es war so hell das man nahezu nicht fotografieren konnte. Ich werde versuchen später noch einmal die Chance zu bekommen mehr zu machen.
Es muss noch gesagt werden das alle Pflänzchen etwas größer sind als sie auf Fotos Erscheinen.
05.11.2007
So: Arica
Lässt sich eigentlich in Kurzform abhandeln da mich die Stadt nicht sehr beeindruckt hat, sie hat viel Ähnlichkeit mit Iquique hat. Es ist eben eine Häuserwüste am Meer, mit einem tollen Markt, das war es aber auch schon.
Aber was richtig toll war hier oben im Norden (2085km Straße bis Santiago), war der Ausflug mit dem Bus von Normalnull auf 4400m ü. NN zu einem wundervollen See an der bolivianischen Grenze, eingerahmt von zwei 6000m Hügeln. Aber dazu sind Fotos schöner.
Mann und Frau sehen hier bolivianische Tanklaster die Öl von Chiles Häfen nach Bolivien kutschieren und alle Nase lang am Berg kleben bleiben (hat unser Bus auch gemacht), dann hätten wir noch Fotos von Nagetieren die wir gesehen haben und vom See. Hier!!!!
19.10.2007
Och ne noch einen Tag Bus fahren
Denn nun stand uns die lange fahrt von San Pedro nach Iquique (wir ungefähr Ikike gesprochen)na ja so schlimm war es nicht aber nun mal lang und wenn dann vom Reiseführer die durchsage kommt:„ So wir halten hier nun mal kurz, denn dies ist das letzte Klo auf 150Km“, dann ich das doch etwas seltsam. Na ja besagtes Klo war aufgrund nicht vorhandenen Wassers eher mit dem unteren Stockwerk eines Plumpsklos zu vergleichen in das sich nicht viele gewagt haben, aber immerhin war der Ort in dem drei Menschen drei Kiosks betrieben auch nicht von der Globalisierung verschont worden, sodass man immerhin Cocacolaflaggen sah und diese sogar trinken konnte.
Denn nun stand uns die lange fahrt von San Pedro nach Iquique (wir ungefähr Ikike gesprochen)na ja so schlimm war es nicht aber nun mal lang und wenn dann vom Reiseführer die durchsage kommt:„ So wir halten hier nun mal kurz, denn dies ist das letzte Klo auf 150Km“, dann ich das doch etwas seltsam. Na ja besagtes Klo war aufgrund nicht vorhandenen Wassers eher mit dem unteren Stockwerk eines Plumpsklos zu vergleichen in das sich nicht viele gewagt haben, aber immerhin war der Ort in dem drei Menschen drei Kiosks betrieben auch nicht von der Globalisierung verschont worden, sodass man immerhin Cocacolaflaggen sah und diese sogar trinken konnte.
So nun ging es aber ohne umschweife durch bis Iquique wo wir uns dann im 14ten Stockwerk des dortigen Hotels einquartieren konnten.
Zwischenbilanz: Schönes Zimmer, nur leider ewig weit weg von Abendessen und Frühstück sowie dem Bus den wir auch hier Täglich nutzten. Dies bedeutete, weil ich das System der Aufzüge nicht verstehen wollte dauerhaftes Treppensteigen (uh ich hasse Sport vor dem Frühstück, aber immerhin besser als warten.)
In den darauf folgenden Tagen haben wir noch einige schöne Dinge getan. Eines war eine Bootstour zu der stelle wo die Esmeralda mitsamt dem Kommandanten gesunken ist, dieser war ist ein Chilenischer Kriegsheld und daher wurde auf dem Boot dauerhaft die Nationalhymne durch ein Megaphon übertragen. Dazu war es auch noch der Nationalfeiertag also waren alle Chilenen sowieso etwas durch den Wind. Auf dieser Bootsfahrt waren auf allen Bojen Seehunde und Pelikane flogen rum sah wirklich lustig aus zumal sie Seehunde uns meist nur mit einemkurzen Röcheln begrüßten.
Zwischenbilanz: Schönes Zimmer, nur leider ewig weit weg von Abendessen und Frühstück sowie dem Bus den wir auch hier Täglich nutzten. Dies bedeutete, weil ich das System der Aufzüge nicht verstehen wollte dauerhaftes Treppensteigen (uh ich hasse Sport vor dem Frühstück, aber immerhin besser als warten.)
In den darauf folgenden Tagen haben wir noch einige schöne Dinge getan. Eines war eine Bootstour zu der stelle wo die Esmeralda mitsamt dem Kommandanten gesunken ist, dieser war ist ein Chilenischer Kriegsheld und daher wurde auf dem Boot dauerhaft die Nationalhymne durch ein Megaphon übertragen. Dazu war es auch noch der Nationalfeiertag also waren alle Chilenen sowieso etwas durch den Wind. Auf dieser Bootsfahrt waren auf allen Bojen Seehunde und Pelikane flogen rum sah wirklich lustig aus zumal sie Seehunde uns meist nur mit einemkurzen Röcheln begrüßten.
Am Abend sind wir dann noch auf einen Markt gegangen wo man nach kurzer Zeit wirklich alles fand. Mehr gabe es hier eigendlich nicht nur eben viel Pazifik!!
Das war Iquique abgeschlossen nun fehlt nur noch Arica und das war die Gira!
Über Arica schreibe ich auch noch keine Sorge und Zwischendurch noch mal was über die Wochen zwischen jetzt und der Gira.
Mit lieben Grüßen Tintin
03.10.2007
Heute ist zwar nach Morgen aber....
ich habe mich nun endlich mal wieder dazu aufgerafft weiter zuschreiben und drum berichte ich nun über weiter Etappen der Gira wie z.B. die Geysire.
Die waren nämlich am nächsten Tag dran! Der Nachteil war allerdings das wir erstmal um 4 Uhr aufstehen mussten und wer mich kennt weit das das eine meiner schwersten ungeübten Übungen ist. Auch im Bus war mir dann jeder weitere Schlaf versagt, da es über eine holperige Piste auf 4400m Höhe ging. Um Sieben war es dann soweit wie waren da und durften aussteigen und wie man sah, sah Mann und auch Frau nix. Denn die Geysire blubberten fröhlich vor sich hin und stießen eine Unmenge von Wasserdampf aus was die Kälte etwas erträglicher machte. Aber auch wenn man nichts sah roch man dich umso mehr, in der Luft stand das deliziöse Geruchsgemisch von Schwefel, Autoabgasen (die ganzen Turis lassen die Autos da an) und dem Geruch von gekochter Milch, das ganze ist vergleichbar mit dem Geruch eines Industrieparks. Na ja aber abgesehen vom Geruch war es supergeil wieder mal sagen Fotos mehr als Worte nur soviel: die Gebilde am Boden sind aus Salz. Und wie ich so bin habe ich auch einige schöne Andenken gefunden. Dennoch hier erstmal die versprochenen Bilder.





Ach ja und diese lieben Vichas haben wier auf dem Rückweg angetroffen. Ich finde die sehen süß aus.
So das war es jetzt ersteinmal wieder vieleicht schreibe ich heute Abend noch was weiter oder Morgen oder sonst irgendwann, aber bis dahin einen schönen Tag
Mit lieben Grüßen ICH
Die waren nämlich am nächsten Tag dran! Der Nachteil war allerdings das wir erstmal um 4 Uhr aufstehen mussten und wer mich kennt weit das das eine meiner schwersten ungeübten Übungen ist. Auch im Bus war mir dann jeder weitere Schlaf versagt, da es über eine holperige Piste auf 4400m Höhe ging. Um Sieben war es dann soweit wie waren da und durften aussteigen und wie man sah, sah Mann und auch Frau nix. Denn die Geysire blubberten fröhlich vor sich hin und stießen eine Unmenge von Wasserdampf aus was die Kälte etwas erträglicher machte. Aber auch wenn man nichts sah roch man dich umso mehr, in der Luft stand das deliziöse Geruchsgemisch von Schwefel, Autoabgasen (die ganzen Turis lassen die Autos da an) und dem Geruch von gekochter Milch, das ganze ist vergleichbar mit dem Geruch eines Industrieparks. Na ja aber abgesehen vom Geruch war es supergeil wieder mal sagen Fotos mehr als Worte nur soviel: die Gebilde am Boden sind aus Salz. Und wie ich so bin habe ich auch einige schöne Andenken gefunden. Dennoch hier erstmal die versprochenen Bilder.
Ach ja und diese lieben Vichas haben wier auf dem Rückweg angetroffen. Ich finde die sehen süß aus.
So das war es jetzt ersteinmal wieder vieleicht schreibe ich heute Abend noch was weiter oder Morgen oder sonst irgendwann, aber bis dahin einen schönen Tag
Mit lieben Grüßen ICH
24.09.2007
Auf Großer Reise
Da bin ich wieder nach fast zwei Wochen der Abwesenheit bin ich nun wieder da um euch, meinen werten Damen und Herren in Alemania über meine neuntägige Gira durch den Norden Chiles zu unterrichten. Freut euch auf eine menge Lesestoff (insofern ich viel schreibe).
Also dann beginne ich mal bei der abfahrt. Abends um 12 an der schule ging es los erst einmal bis Santiago wo wir morgens um 7:00 in den eigentlichen Reisebus umstiegen. Allerdings war die Feierlaune schon 37,5m nach der Abfahrt in Chillan auf höchstem Niveau. Irgendwo im Bus erklang ein lauter Ruf, der mit holt den Pisco raus zu übersetzten ist, und im gesamten Bus tauchten Flaschen dieses äußerst Chilenischen Getränks auf. Bis ca. 5:00 Uhr morgens tranken die sonst so braven Chilenen und konnten sich am morgen ihre Müdigkeit nicht erklären.
Also dann beginne ich mal bei der abfahrt. Abends um 12 an der schule ging es los erst einmal bis Santiago wo wir morgens um 7:00 in den eigentlichen Reisebus umstiegen. Allerdings war die Feierlaune schon 37,5m nach der Abfahrt in Chillan auf höchstem Niveau. Irgendwo im Bus erklang ein lauter Ruf, der mit holt den Pisco raus zu übersetzten ist, und im gesamten Bus tauchten Flaschen dieses äußerst Chilenischen Getränks auf. Bis ca. 5:00 Uhr morgens tranken die sonst so braven Chilenen und konnten sich am morgen ihre Müdigkeit nicht erklären.
Was zu einer wundervollen stille auf dem weg nach La Serena führte wo wir am Nachmittag unser Hotel bezogen. Bis hierhin war die Reise Recht ereignislos da wie erst einige 100km in den norden vorgestoßen waren aber nun sollte es interessant werden. Am nächsten morgen wurde, nach einem kurzen Strandspaziergang das archäologische Museum besucht und im
Schnellstverfahren abgehandelt, wie so ziemlich alle Sehenswürdigkeiten (sehr angenehm fanden das alle) daraufhin
ging es weiter aus den Handwerkermarkt wo ich mich mit einigen Handwerkern wunderbar unterhalten habe, was das handeln beim Kauf von Andenken und sonstigen Dingen um einige Prozente vereinfacht.
Aber auch La Serena war nur ein kleiner Zwischenstopp auf der Gira, es ging also einen weiteren Tag und eine Nacht im Bus weiter bis ins „Valle de la Luna“ einen Wunderschönen wasserfreien Landstrich in der Gegend von St. Pedro de Atacama. Hier besahen wir
uns einen Wundervollen Sonnenuntergang mit einigen hundert anderen Turis (Meistenteils Briten und nur Französischsprechende Franzosen sowie ein Supermann) aber das lässt sich besser mit Bildern zeigen!!
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